Die Abschrift des Videoausschnitts vom Gottesdienst am 22.10.2017 in Nürnberg, veröffentlicht auf auf nac.today, steht hier zum Download zur Verfügung:
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Wer ein Problem hat, wird zum Problem
Erlösungsnotstand im Erlösungswerk
Das Wort Erlösung assoziiert einen Zustand der Befreiung von Negativem, von Schwerem das es zu durchleben galt oder noch gilt. Die Folge einer Befreiung ist logischerweise Freiheit. Die Neuapostolische Kirche ist nach ihrem Selbstverständnis das „Erlösungswerk innerhalb der Kirche Christi“. Sie lehrt die Erlösung von Sünde und Schuld, von negativen Verstrickungen und Seelenschmerzen durch das erlösende Wirken ihrer Apostel. Sie, die Apostel, sind nichts Geringeres als „Werkzeuge in der Hand von Jesus dem Christus“. Sie sind heilsnotwendig, also dafür gegeben, um Menschen Heilung zu bringen. Dabei ist nicht an physische sondern an seelische Heilung gedacht. Soweit das Selbstverständnis der neuapostolischen Apostel.
In dieses Erlösungsbild passt das Wort »Missbrauch« so ganz und gar nicht hinein. Ja es wirkt gar wie ein hässlicher und unerträglicher Fremdkörper in diesem – der Kirchenlehre nach – Heilung bringendem Erlösungswerk. Und doch ist das Wort »Missbrauch« ein tragischer Teil davon. Es gibt ihn in physischer und psychischer Ausprägung. Sexueller Missbrauch sowie Missbrauch durch Indoktrination und Machtausübung. Über Generationen wurde dieser Tatbestand nicht thematisiert oder vielleicht oft gar nicht bewusst wahrgenommen. Ein Grund mag sein, dass das zentrale Glaubensgebäude der Apostel – und der zu ihnen kindlich-gläubig aufsehenden Gotteskinder – bis vor wenigen Jahren noch zur Außenwelt hin gedankenhermetisch abgeriegelt war und somit ein NAK-System neutrales Korrektiv fehlte. (…)
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Weiterführende Links:
LINDD – Licht nach dem Dunkel e.V.
Stammapostel Schneider ignoriert weiterhin Missbrauchsopfer – 27.10.17
Fast ohne Worte
Vor lauter schlauen Worten wird gerne das Grundlegende vergessen. Auf welchem Grund soll etwas stehen und bestehen? In Sachen des Glaubens gibt es da nur den Grund des Vertrauens. Doch das muss erst verdient werden im Gegensatz zur Liebe.
„Das (fast) ohne Worte“ steht hier zum Download zur Verfügung:
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Dieses Predigtzitat von Stammapostel Jean-Luc Schneider stammt vom 28.10.2017 und ist in der „Sammlung Predigtzitate“ enthalten:
Verständnis nach 154 Jahren?
Auf der Suche nach dem Verständnis
Die Worte „verstehst du auch, was du liest“ kommen Bibelkundigen gleich bekannt vor. Sie sind Teil der Begebenheit, als ein Schätzmeister aus Äthiopien nach seinem Besuch in Jerusalem wieder zurück fuhr und dabei auf seinem Wagen im Propheten Jesaja las. Der Schatzmeister antwortete dem ihm begegneten Philippus: „Wie kann ich, wenn mich nicht jemand anleitet?“
Eine ähnliche Frage müsste man allen Amtsträgern der Neuapostolischen Kirche (NAK) stellen, welche in den vergangenen 150 Jahren ihren Amtsauftrag ausführten. Habt ihr verstanden, was es mit dem Amt auf sich hat oder habt ihr es einfach ohne Verständnis ausgeführt? Und wussten die vielen bedienten Gotteskinder was ihnen da „amtlich“ zuteil wurde? Die Unwissenheit über das „Amt“ konnte nur logisch sein, denn „das Neue Testament enthält keine in sich geschlossene Lehre vom Amt“.
Und woher sollte dann ein Verständnis darüber bezogen werden? So haben sich die Apostel gedacht, wo nichts ist, da kann man selbst etwas schaffen. Sie lehren, dass das Apostolat „die Möglichkeit und Kompetenz hat, eine Lehre vom Amt in der Kirche zu formulieren sowie die Struktur der Ämter den jeweiligen Gegebenheiten und Notwendigkeiten anzupassen“. (…)
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Neuer Liberalismus?
Amtsträger mit Partner
Am kommenden Sonntag, 22. Oktober 2017 wird Stammapostel Jean-Luc Schneider in Nürnberg einen Gottesdienst für Amtsträger durchführen. Dabei erzeugt eine Meldung der Neuapostolischen Kirche Nord- und Ostdeutschland K.d.ö.R. besondere Aufmerksamkeit. Diese hat publiziert, der Gottesdienst ist für „Amtsträger und ihre Partner“. (…)
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Kirchengeschichte muss lebendig bleiben
Viele kennen schon das Netzwerk Apostolische Geschichte. Es sorgt dafür, dass die Kirchengeschichte der Neuapostolischen Kirche sowie anderer apostolischer Kirchen und Gemeinschaften lebendig bleibt. Das ist ein großartiger ehrenamtlicher Einsatz und nicht nur die aktuelle Generation, sondern auch jene die folgen werden, profitieren von dieser Möglichkeit, sich über kirchengeschichtliche Entwicklungen und Verwicklungen objektiv informieren zu können.
Auch dieses Jahr fördert die ING-DiBa regelmäßig das Ehrenamt und die gemeinnützige Vereinsarbeit in Deutschland. Es braucht nur genügend Stimmen für einen Verein, damit dieser mit 1000 Euro unterstützt wird. Für den Einzelnen kein großer Aufwand, für den betreffenden Verein jedoch ein oft dringend benötigter Zuschuss!
Es wäre sehr schön, wenn möglichst viele das alte Musketier-Motto beherzigen „Einer für alle – Alle für einen!“ und sich spontan beteiligen. Jetzt ist die Gelegenheit um Solidarität zu beweisen. An alle die nun nicht lange überlegen und gleich ihre Stimme für das Netzwerk Apostolische Geschichte abgeben, herzlichen Dank!
Ende der Aktion ist der 7. November 2017, 12.00 Uhr.
Hier geht es zur Aktionsseite der ING-DiBa:
Zwischenstopp: 600. Predigtzitat
Es ist wieder soweit für einen kleinen Zwischenstopp anlässlich des 600. Predigtzitates auf der Webseite www.neuapostolisch.de. Kurz innehalten in dieser schnelllebigen Social-Media-Zeit. Wobei die Nachrichten- und Informationsflut nicht ganz so neu ist, denn schon vor Social-Media & Co. gab es den bekannten Spruch: Nichts ist älter als eine Zeitung von gestern.
Seit dem 1. März 2016 wird Tag für Tag, meistens ab 7 Uhr früh, ein Predigtzitat des Stammapostels oder von einer handverlesenen Gruppe Bezirksapostel veröffentlicht. Doch wer hat noch Zeit über einzelne Aussagen nachzudenken? Aus diesem Grund gibt es nun wieder ein paar Gedanken, welche sich beim Lesen so manchen Zitates auf „Geist und Seele“ gelegt haben. (…)
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Alle bisherigen Predigtzitate stehen hier zum Download zur Verfügung:
Was ist Reichtum?
Zur Oktober-Themenreihe „Unser täglich Opfer gebt uns heute“ steht hier der dritte Teil zum Download zur Verfügung.
(…) Reichtum teilen – nicht zerstören!
Schließlich gibt es noch einen Reichtum an den die kirchenleitenden Apostel offenbar gar nicht mehr denken. Die eigene Kirchengeschichte. Sie bietet Aufbauarbeiten, Entwicklungen und Erfahrungen im Überfluss aus denen heute nachhaltig gelernt werden könnte – ja müsste. Im Schlechten wie im Guten! Zum Beispiel sind Kirchengebäude ein Teil von Kirchengeschichte. (…)
Opfer und Segen – was nun glauben?
Das „Opfern“ ist eine zentrale Erwartungshaltung der neuapostolischen Apostel. Dabei geht es primär um das Geld der kindlich-gläubigen Mitglieder. Einmal gibt es für das Opfer Gottes Segen – wenn in der richtigen Herzenseinstellung geopfert wird – und einmal hat das Opfer gar nichts mit Segen zu tun, sondern ist nur eine Teilrückzahlung dessen, was von Gott geschenkt wurde. Wie widersprüchlich sich Apostel dazu äußern ist an diesem Beitrag erneut sichtbar.
Der ganze Artikel steht hier zum Download zur Verfügung: